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BLB_Weizen_Matif.pdfSeit dem der meistgehandelte Weizenkontrakt am horizontalen, aus den Jahren 2013, 2014 und 2015 stammenden, Widerstandsbereich zwischen 182,50 und 186,75 €/t durch USDA-Zahlen gebremst wurde, fällt er beharrlich. Bisweilen konnte keine Unterstützung die Verkäufer bremsen. Selbst der aus den Jahren 2005 und 2010 stammende leicht aufwärtsgerichtete Trend (blau) wurde jüngst unterschritten.

Notierungen unter 156,25 €/t ermöglichen Kurse um und unter 150,00 €/t

Mit Unterschreiten der 156,25 €/t haben sich die Verkäufer im Weizen weiteren Abwärtsspielraum eröffnet. Solange 153,50 €/t und in Folge 156,25 €/t nicht zurückerobert werden können, liegen die nächsten Auffangstationen erst im Bereich der runden 150 €/t und darunter zwischen (idealerweise) 147,75 €/t und 149,00 €/t.

Aufgrund der erheblich überverkauften Situation ist jederzeit mit überraschenden und erheblichen Gegenbewegungen aufwärts zu rechnen, aber nur das Überschreiten der genannten 153,50 und (!) 156,25 €/t bestätigen ein mögliches Ende der dynamischen Abverkäufe.

Fazit: Die Abwärtsbewegung ist weiterhin völlig intakt. Eine technische Unterstützung ist erst zwischen 147,75 und 149,00 €/t zu erwarten.

Iro Betz, Bremer Landesbank, Spezialist für technische Analysen. Wöchentliche Chartanalysen der hiesigen Weizen- und Rapsmärkte, sowie der US-Märkte für Weizen, Corn und Soja.
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