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Weizen_18.07.2017.pdf
Matif-Weizen befindet sich in einer im Juni/Juli üblichen hochvolatilen Phase. Gebremst wurde er erst am horizontalen Widerstandsbereich zwischen 182,50 und 186,75 €/t, der aus den Jahren 2013, 2014 und 2015 stammt. Dann wartete die USDA in der vergangenen Woche mit Zahlen auf, die den Weizen zunächst in die Knie zwangen.

Negativer Impuls durch USDA

Mit Kursen unter 179,00 €/t war spätestens mit den Eröffnungskursen am Tage nach der Bekanntgabe der USDA-Zahlen die Tür für weitere Kursverluste geöffnet. Rücksetzer in den Bereich 173,75 €/t waren einzuplanen. Unter 179,00 €/t wechselte die Börsenampel mit Blick auf die tiefer liegenden Unterstützungen 169,50 und 168,00 €/t von Grün auf Gelb. Kurse unter der 162,00 €/t würden die Ampel auf Rot stellen.

Korrektive Aufwärtsbewegungen könnten zwischenzeitlich den Weizen an 175,00 und 177,25 €/t führen, ohne Kurse über 179,75 €/t jedoch muss die Börsenampel für den Weizen zunächst auf Gelb bleiben. Nur oberhalb der 179,75 €/t würden sich erneut Chancen für nachhaltig steigende Kurse ergeben, und den Weizen dann erneut mit den vorherigen Widerständen 182,50 €/t und darüber liebäugeln lassen.

Fazit: Überraschend hat sich das positive Bild der Vorwoche eingetrübt. Es gilt den kursbelastenden Impuls der USDA-Zahlen abzuarbeiten. Die Farbe der Börsenampel hat unter 179,00 €/t auf Gelb gewechselt.

#BL2#Iro Betz, Bremer Landesbank, Spezialist für technische Analysen. Wöchentliche Chartanalysen der hiesigen Weizen- und Rapsmärkte, sowie der US-Märkte für Weizen, Corn und Soja finden Sie im Netz.
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