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28.03.2017_Weizen.pdf
Nicht überraschend fokussierte der Handel zunächst auf das Schließen der Anfang März hinterlassenen Kurslücke bei 173,75 €/t. Druck aus den US-Weizen-Märkten sorgte dann jedoch für Unterschreiten der 173,75 €/t, so dass die Unterstützung 170,50 €/t geprüft wurde. Ein kurzer Versuch, erneut die 173,75 €/t anzulaufen, scheiterte und der Fokus der Händler verblieb auf tieferen Kursen.

Ohne Kurse über 170,50 €/t setzt sich die Konsolidierung fort

Mit Kursen unter 169,50 €/t hat der Matif-Weizen den seit August 2016 gültigen und korrektiv aufwärts verlaufenden Trendkanal verlassen. Mit Unterschreiten der 168,00 €/t war der Weg auf die Unterstützung 165,50 €/t frei. Die Unterstützungen 168,00 €/t und 169,50 €/t sind nun von Unterstützungen zu Widerständen geworden. Kurzfristige Erholungsversuche sind auf Basis der 165,50€/t zu erwarten, aber nur Kurse oberhalb der zuvor genannten Widerstände – und in Folge über 170,50 €/t – sind in der Lage, den Druck vom Weizen zu nehmen. Scheitern die Erholungsversuche, dürfte erneute Abgabebereitschaft den Weizen an oder unter 165,50 €/t bringen. Unterstützungsbereiche unterhalb der 165,50 €/t liegen dann im Bereich 161,00/162,00 €/t sowie 157,00 / 159,50 €/t.

Bild ist verhalten positiv

Fazit: Mit Verlassen des Trendkanals haben wir unser bisher verhalten positives Bild neutralisiert. Solange der Matif-Weizen unterhalb der 170,50 €/t notiert, bleibt der Fokus auf den Unterstützungen 165,50 €/t und tiefer.

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Iro Betz, Bremer Landesbank, Spezialist für technische Analysen. Wöchentliche Chartanalysen der hiesigen Weizen- und Rapsmärkte, sowie der US-Märkte für Weizen, Corn und Soja finden Sie im Netz.
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