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Weizen_21032016.pdf
Nicht überraschend fokussierte der Handel zunächst auf das Schließen der Anfang März hinterlassenen Kurslücke bei 173,75 €/t. Druck aus den US-Weizen-Märkten sorgte dann jedoch für Unterschreiten der 173,75 €/t, so dass die Unterstützung 170,50 €/t geprüft wurde. Ein kurzer Versuch, erneut die 173,75 €/t anzulaufen, scheiterte zunächst.

Weizen scheitert an 173,25 €/t und setzt Konsolidierung abwärts fort

Damit wird die Unterstützung 170,50 €/t erneut einer Prüfung unterzogen. Ohne Kurse über 173,75 €/t blieb der Blick der Marktteilnehmer ohnehin auf der 170,50 €/t, sowie den beiden Folgeunterstützungen bei 169,50 €/t und 168,00 €/t. Warnsignale für unser bisher verhalten positives Bild würden aus Unterschreiten der 169,50 €/t resultieren. Spätestens bei Unterschreiten der 168,00 €/t wäre mit Fokus auf 165,25 €/t eine neutrale Haltung einzunehmen. Das Unterschreiten der 168,50 €/t und in Folge 165,25 €/t auf Schlusskursbasis würde die die Bereiche 161,00 €/t und 157 €/t aktivieren.

Fazit: Solange der Matif-Weizen unterhalb der 173,75 €/t notiert, setzt sich die Korrektur fort. Werden im Rahmen der laufenden Korrektur 169,50 €/t nicht unterboten, gibt es (noch) keinen Grund, unser verhalten positives Bild des Matif-Weizens zu neutralisieren. Allerdings bleibt die Chance auf eine Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung mit erstem Widerstand bei 173,75 €/t nur bestehen, sofern maximal 168,00 €/t nicht unterschritten werden.

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Iro Betz, Bremer Landesbank, Spezialist für technische Analysen. Wöchentliche Chartanalysen der hiesigen Weizen- und Rapsmärkte, sowie der US-Märkte für Weizen, Corn und Soja finden Sie im Netz.
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