Mecklenburg-Vorpommern

Mehr Raps im Nordosten

Nach Mitteilung des Statistikamtes in Schwerin blieb die Bestellung von Winterraps 2015 mit 234.700 ha im sechsjährigen Mittel. Gegenüber Vorjahr waren es rund 2 Prozent mehr. Der Schädlingsbefall war in diesem Herbst in den Griff zu bekommen. Besonders der Rapserdfloh richtete weniger Schaden an den jungen Rapspflanzen an. Die Bestände sind im 8- bis 10-Blatt-Stadium. Die Vegetationsruhe hat auf Grund der milden Temperaturen noch nicht eingesetzt.

Landwirte in Mecklenburg-Vorpommer säten auch mehr Winterweizen. Die Anbaufläche erhöhte sich um ebenfalls 2 Prozent auf rund 354.000 ha. Dagegen verringerte sich Roggen im Anbau auf nunmehr 52.400 ha um gut ein Viertel im Vergleich zum mehrjährigen Mittel und blieb sogar 14 Prozent unter der diesjährigen Erntefläche. Wintergerste, im Anbau seit Jahren relativ stabil, wird 2016 von 125.400 ha einzubringen sein, das sind zwei Prozent mehr als zur Ernte 2015. Der Anbau von Triticale wurde um drei Prozent leicht auf 12.000 ha ausgedehnt.

 Die Ermittlungen des Statistikamtes beziehen sich auf rund 500 Landwirtschaftsbetrieben aus allen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns. (da)
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