Im ersten Quartal 2015 wurden aus der EU 1,22 Mio. t Fleisch und Lebendvieh exportiert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum war das ein Plus von 7,4 Porzen,  teilte die EU- Kommission mit. Der Exportumsatz stieg noch deutlicher um 11 Prozent auf 2,3 Mrd. €. Gestützt wurden die Exporte durch den schwachen Eurokurs.

Besonders stark stiegen die Rindfleischexporte um 18 Prozent auf rund 133.100 t. Zugenommen habe insbesondere die Ausfuhr von Schlacht- und Nutzrindern. Die Exporterlöse stiegen um mehr als ein Drittel auf 400 Mio. €. 

Der Verkauf von Schweinefleisch in Staaten außerhalb der EU legte gegenüber den ersten drei Monaten 2014 um 9 Prozent auf 733.200 t zu. Die gute Bilanz ist Ergebnis einer deutlich gestiegenen Nachfrage in China und Südkorea. Die Verkaufserlöse stiegen auf 1,34 Mrd. €.

Auch beim Geflügelfleisch konnten die Drittlandsexporte gesteigert werden, wenn auch der Zuwachs mit knapp 4 Prozent auf 341.000 t geringer ausfiel als beim Rotfleisch. Der durch das Embargo bedingte Einbruch in Russland konnte durch vermehrte Lieferungen auf die Philippinen, in die Ukraine und in afrikanische Staaten mehr als kompensiert werden. Der Ausfuhrwert stieg um fast 7 Prozent auf 494 Mio. €.

Gegen den allgemeinden Trend gingen die Ausfuhren von Schaf- und Ziegenfleisch im 1. Quartal 2015 um fast die Hälfte zurück. (az)
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