So ist zuletzt der Rohstoffwert für Milch um 2,2 Cent auf 38,5 Cent/kg gefallen. Hohe Anlieferungsmengen drücken in die Molkereien und die Verarbeitungskapazitäten sind voll ausgelastet. Dies führte bereits in der Vorwoche dazu, dass auf dem Spotmarkt Milch, Sahne und Konzentrat zu niedrigeren Preisen angeboten wurden. Nach Auskunft der Süddeutschen Butter- und Käsebörse in Kempten notieren Voll- und Magermilchpulver deutlich niedriger.

Auf Grund unterschiedlicher Preisvorstellungen zwischen Käufern und Verkäufern  kommen aber im Pulverbereich nur relativ wenig Neuabschlüsse zustande. Vor allem Magermilchpulver wird teilweise aus dem benachbarten EU-Ausland noch günstiger offeriert. Auch am Fettmarkt überwiegen leichte Notizverluste.

Ab diesem Monat gelten somit niedrigere Butter- sowie Trinkmilchpreise. Blockbutter ist reichlich vorhanden. Günstige Angebote aus Osteuropa sorgen zusätzlich für ein sinkendes Kursniveau. So wurden die Notierungen zum Monatswechsel um 10 Cent auf 3,40 bis 3,50 €uro/kg zurückgenommen.

Zugleich ist aus dem Markt zu hören, dass Butter teilweise sogar unter Notiz angeboten ist. Der Markt für Käse tendiert uneinheitlich. Deutliche Preisabschläge gibt es aber lediglich bei Schnittkäse. Hart- und Weichkäse können sich dagegen oftmals noch knapp behaupten. (HH) 
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