Im August konnte der Erzeugerpreis geringfügig zulegen, teilt die Agrarmarkt Austria (AMA) mit. Für konventionelle Milch (mit 4,2 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß, ohne Heumilchzuschlag) wurden im Schnitt 27,37 ct/kg ausbezahlt und damit etwas mehr als im Vormonat (0,15 Cent). Für Biomilch erhielten die Bauern im Schnitt 40,12 ct/kg und somit um 0,07 Cent weniger als im Juli. Im September 2016 dürfte der Erzeugermilchpreis noch ein wenig nach oben geklettert sein, erwartet die AMA.

Im August 2016 wurden laut AMA-Berechnungen in Österreich 245.089 t Milch angeliefert, im Vormonat Juli waren es 254.618 t. Somit folgte die Milchanlieferung dem saisonalen Verlauf, gleichzeitig lag sie um 3,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Von Januar bis August 2016 wurden knapp 2 Prozent mehr Milch an heimische Verarbeiter geliefert als im Vorjahreszeitraum. Zu beachten ist allerdings, dass in den AMA-Zahlen jene österreichischen Milchmengen, die von Landwirten an Molkereien in andere Mitgliedstaaten geliefert werden, seit Januar 2016 nicht mehr enthalten sind. Der Vergleich zum Vorjahr ist deshalb nur bedingt möglich. Bezieht man diese Mengen in die Berechnung ein, dann dürfte im Juli 2016 die Anlieferung noch knapp über der Vorjahreslinie gelegen haben, in den Monaten davor war sie deutlich höher. (AIZ)
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