Russland

Ministerium beobachtet Preise

Das russische Agrarministerium will bis Ende des Monats beschließen, ob das Interventionsprogramm im laufenden Wirtschaftsjahr 2014/15 fortgeführt wird. Die Entscheidung werde von der Gestaltung der Getreidepreise im Inland abhängen, berichtet das Analystenhaus APK-Inform weiter. Dabei werde das Augenmerk auch darauf gerichtet, wie sich die Erzeugerpreise für Weizen seit Einführung des Exportzolls entwickeln.

Seit 1. Februar erhebt Russland eine Abgabe auf die Ausfuhr von Weizen. Sie beträgt 15 Prozent des Zollwertes. Darüber hinaus müssen Exporteure einen pauschalen Aufschlag von 7,50 €/t leisten. Der Mindestzoll ist auf 35 €/t festgelegt.

Bislang hätten die staatlichen Aufkäufe von Getreide die gewünschte Wirkung auf die Inlandspreise gezeigt, heißt es aus dem russischen Agrarressort. (pio)
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