Märkte am Mittag

Mühlen am Niederrhein kaufen


Die festeren Weizenpreise haben im Westen mehr Weizen an den Markt gelockt. Die Müller am Niederrhein kaufen stetig für die Termine im neuen Jahr zu. In überschaubarem Rahmen lassen sich auch noch kleine Mengen für das alte Jahr unterbringen. Die Kassa-Prämien waren mit den festen Börsennotierungen leicht rückläufig. Für die Termine im neuen Jahr werden eine Rheinschiene Prämien von -1,00 €/t bis +0,50 €/t auf die entsprechenden Matifnotierungen genannt.  
 
Die westfälischen Mühlen halten sich dagegen weiter zurück. Allerdings gibt es im westfälischen Raum noch Kaufinteresse der zweiten Hand für Eindeckungen im alten Jahr. Hierfür waren die Käufer bereit, bis zu 3,00 €/t über Matif-Dezember zu bewilligen.
 
An der Matif eröffnete der Terminmarkt heute mit leichten Notizgewinnen gegenüber dem Vortag. Am frühen Mittag notierte der November mit 178,25 €/t und der März mit 186,75 €/t.
 
Die Futtergetreide-Nachfrage in den nordwestdeutschen Veredlungsregionen ist ausgesprochen ruhig. Da es keinen ausgesprochen Futterweizen gibt, fordern die Abgeber zum Teil die gleichen Preise wie für Brotweizen. Dies wiederum will die Mischfutterindustrie nur ungern bewilligen. Das Angebot ist dadurch überschaubar. Für die Termine im neuen Jahr finden kaum Umsätze statt. Futterweizen franko Südoldenburg notierte für Oktober/Dezember um die 180 €/t und Futtergerste für diesen Termin um 166 €/t.
 
Mit den deutlich festeren Rapsnotierungen an der Matif haben sich die physischen Märkte  belebt. Vor allem vom Großhandel wurden zuletzt nennenswerte Partien offeriert. Parallel dazu wurden Prämien an der Matif fixiert. Auch der Erfassungshandel trennt sich zurzeit von der einen oder anderen Partie, da er seine Einstandspreise aus der Ernte nun am Kassamarkt wiederfindet. Die Landwirte halten sich dagegen weitgehend zurück und spekulieren noch auf einen weiteren Preisanstieg.  
 
Am Terminmarkt drückten roter Vorzeichen bei Sojabohnen und Palmöl leicht auf die Rapsnotierungen an der Matif. Der Druck war überschaubar und die Kurse gaben nur geringfügig nach. Der November notierte am frühen Mittag bei 176,25 €/t. (St) 
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