Märkte am Mittag

Nachfrage aus Frankreich besteht

Die Abwicklung bestehender Kontrakte steht weiterhin im Vordergrund des Getreidegeschäftes im Südwesten der Bundesrepublik. Neue Abschlüsse rücken eher in den Hintergrund. Allerdings so ein Händler: „Verkaufen kann man immer etwas“.

Markttendenz
Wenig Neugeschäft. Bestehende Kontrakte werden abgewickelt. Nachfage nach Weizen aus Frankeich besteht. 
Weiterhin wird die heterogene und schwache Ernte im Südwesten für die bereits geschlossenen Geschäfte sortiert und die guten Qualitäten separiert. Daneben sind die Niederländer weiterhin für Futtergetreide am Markt. Für einen Futterweizen ab südwestdeutscher Station legen sie 140,00 €/t an. Mischfutterwerke in der Region sind mit franko Werk 147,00 €/t am Markt. Eine Futtergerste ist mit 126,00 bis 130,00 €/t ab Station und 133,00 bis 138,00 franko Verarbeitungsbetrieb bewertet. Nachfrage für Weizen generell besteht aus Frankreich. Die fehlenden Mengen aufgrund der schwachen Ernte müssen ersetzt werden.

Mühlen am Oberrhein bleiben eher verhalten mit einer Nachfrage nach Weizen für den prompten Bedarf. Hier sind sie noch gedeckt. Genannt werden Kurse für B-Weizen von 153,00 bis 158,00 €/t franko Mühle im September. Für Oktober/Dezember liegen die Kurse bei 160,00 bis 164,00 €/t.

In Paris gibt der Weizen heute Vormittag weiter nach. Der auslaufende Septembertermin verliert noch einmal 1,75 €/t auf 152,75 €/t. Mais geht diesen Weg mit und gibt noch einmal 1,50 €/t im November auf 161,00 €/t nach. Raps hat ebenfalls rote Vorzeichen und liegt mit 378,25 €/t im November 1,25 €/t unter dem Vortag. (dg)
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