Märkte am Morgen: Getreide

Nachfrage für US-Weizen fehlt

Weizen: In Chicago fährt Weizen gestern keine einheitliche Linie. Während die ersten Monate noch weitestgehend negativ gestimmt sind, gibt es ab Juli 2016 durchaus wieder grüne Vorzeichen. Dennoch fehlt die Nachfrage auf dem Weltmarkt und zieht die Preise für die vorderen Monate nach unten. Der feste Dollar ist ein Grund für fehlende Geschäfte. Händler halten es durchaus für möglich, dass der Weizen in Chicago bis Ende März noch unter die 5-$- Marke fallen könnte. Auch Regenfälle in den US-Plains übten Druck auf die Preise in Erwartung einer guten Ernte aus. Gestern schloss er den Tag bei 5,05 $. Über Nacht bleiben die Zeichen in Chicago auf Rot gestellt.

In Paris musste Weizen am dritten Tag in Folge Federn lassen. Gestern fallen die Verluste mit bis zu 6,00 €/noch einmal deutlich aus. Auch für die kommenden Ernten sehen die Preise nur rote Vorzeichen. Selbst die Beschränkung der Weizenexporte aus der Ukraine kann keine Gegenbewegung in Gang setzen. Dadurch gerät auch US-Weizen noch einmal unter Druck.

Mais: Die roten Vorzeichen überwiegen am gestrigen Tag in Chicago beim Mais. Auch über Nacht können sich die Kurse nicht erholen.

In Paris sieht der Mais nicht ganz so deutliche Verluste wie der Weizen. Maximal 2,50 €/t musste er hinnehmen. Dennoch war die Schwäche auf allen Terminen vorhanden. (dg)
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