Märkte am Mittag

Nachösterliche Ruhe im Westen

Markttendenz:
Festere Vorgaben aus Chicago lassen auch die Matif-Notierungen für Weizen ansteigen. Am Kassamarkt werden die Forderungen für Weizen angehoben. Für Raps lassen sich höhere Erlöse als vor Ostern erzielen. 
Für Brotgetreide fehlen belebende Impulse. Die Festigkeit am Terminmarkt schlägt sich am Kassamarkt nur in höheren nominellen Kursen oder angehobenen Verkaufsideen der Abgeber nieder. Die westdeutschen Mühlen halten sich bei guter Deckung zurück. Für April/Juli lagen die nominellen Kurse am Niederrhein bei 153,00 bis 154,00 €/t, und am Oberrhein etwas bei 151,00 bis 152,00 €/t. In Westfalen orientieren sich die nominellen Kurse an den Futterweizenpreise. Für Futterweizen wurden die Preise in den Veredlungsregionen Westfalens und im Südoldenburger Raum mit 157,00 €/t bis 158,00 €/t angesetzt. Die potentiellen Käufer zieren sich weitgehend, die höheren Forderungen zu akzeptieren.
  
Die festere Stimmung Weizenmarkt resultiert aus den anziehenden Börsennotierungen in Chicago, die auch an der Matif ihren Niederschlag finden. An der Matif notierte der Mai-Termin nach einem Plus von 2,00 €/t bei 158,50 €/t.
 
Auch die Rapsnotierungen am Terminmarkt zeigten eine deutlich festere Tendenz. Der Mai zog bis zu 4,25 €/t auf über 368 €/t an. Die Anregungen kommen in erster Linie von den sehr festen Pflanzenölnotierungen, vor allem von den weiter anziehenden Palmölkursen.
 
Am Kassamarkt gibt es für Raps im Westen für April allerdings nur noch beschränkte Absatzmöglichkeiten auf Mainz bei einer Prämie von 6,00 €/t und auf Hamm bei einem Aufschlag von 4,00 €/t auf die Matif-Notierung für Mai. Für Mai/Juni gibt es dagegen noch Unterbringungsmöglichkeiten bei allen westdeutschen Ölmühlen. Die höchsten Prämien lassen mit 7,00 €/t auf die Parität Mainz erzielen. Am Niederrhein und auf Mannheim werden für diesen Termin aber nur Aufgelder von 4,00 €/t genannt. (St) 
stats