Märkte am Mittag

Neue Zahlen zu Weizen und Mais

Europäische Landwirte können in diesem Jahr mit einer großen Ernte von Weizen und Mais freuen. Das französische Unternehmen Strategie Grains hat seine Schätzungen nach oben gesetzt, allerdings aber auch auf die Qualitätsprobleme bei Weizen hingewesen.

Die einflussreichen Analysten gehen kurz bevor nun die letzten Felder in Europa geerntet sind, von einer Weizenproduktion in der EU in Höhe von insgesamt 153,8 Mio. t aus. Damit wird das Ergebnis von 2008 getoppt. Allerdings dürfte es weniger Durumweizen in diesem Jahr geben.
Nach Angaben von agrimoney.com hat Strategie Grains auch eine weitaus höhere Maisernte im Blick. Sie könnte um 3,3 Mio. t auf 71,3 Mio. t steigen. Darin nicht enthalten ist Mais, der als Silomais in Biogasanlagen wandert oder verfüttert wird.

Angesichts der erneuten Korrekturen der europäischen Ernte gibt es zum Wochenschluss an der Warenterminbörse in Paris kein Halten mehr. Der Novemberkontrakt für Weizen verliert allein am Freitag vormittag weitere 2,20 €/t und landet bei 155,50 €/t. Gestern hatte man sich noch überrascht gezeigt, da Weizen die 160-Euro-Marke durchbrochen hat.
Nicht viel besser sieht es kurz vor Beginn der Maisernte in Deutschland aus. Mais verliert 1,00 und geht auf 138,25 €/t zurück. Raps findet sich bei 320,50 €/t wieder. (da)
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