Märkte am Mittag

Niedrigwasser erschwert die Abwicklung


Eine große Geschäftstätigkeit für Getreide ist in diesen Tagen am Oberrhein noch nicht zu registrieren. Der Handel läuft langsam wieder an. Die Landwirtschaft ist nicht sehr aktiv am Markt, und auch die Verarbeiter decken lediglich Bedarfsgeschäft.

Markttendenz
Anlaufendes Geschäft am Oberrhein. Zusätzlich notwendige Geschäfte aufgrund des Kleinwassers lassen sich nur bedingt erstellen. 
Allerdings bleiben die Niederländer Käufer für Futtergetreide vom Oberrhein. Für einen Futterweizen legen sie 158,00 €/t ab Station an. Eine Futtergerste erzielt 138,00 €/t ab Station, und Triticale ist mit 148,00 €/t ab Station zu erstellen. Schwierig wird es mit diesen Geschäften allerdings aufgrund der Niedrigwassersituation auf den Flüssen und der entsprechenden Kleinwasserzuschläge.

Teilweise müssen aufgrund der niedrigen Wasserstände und der zu erfüllenden Kontrakte Zusatzgeschäfte für den Transport mit dem LKW getätigt werden. Dies gelingt nur bedingt.

Für einen Brotweizen franko Oberrhein werden im Moment Kurse von 168,00 €/t bis 171,00 €/t für Januar /März genannt. Aber auch dazu gibt es nur wenig Geschäft. A-Weizen ist kaum aufgerufen.

In Paris geht der Weizen heute Vormittag mit einer leicht schwächeren Tendenz in den Tag. Gegen Mittag notiert der März 170,75 €/t und damit 0,25 €/t weniger als gestern. Der Mais verliert ebenfalls 0,50 €/t auf 169,25 €/t im März. Raps setzt seinen Rückzug der vergangenen Tage fort und verliert im Februar noch einmal 0,75 €/t auf 412,00 €/t. (dg)
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