Saudi-Arabien

Noch Luft für Weizenimporte

Saudi-Arabien kündigt an, an seiner Strategie der Risikostreuung bei Weizenimporten festzuhalten. Das berichtet das Außenbüro des US-Landwirtschaftsministeriums USDA in Riad. Demnach werde die staatliche Einkaufsagentur „Grain Silos and Flour Mills Organization“ (GSFMO) Weizen unterschiedlicher Herkünfte beziehen, um sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Das Land schätzt seinen Importbedarf an Weizen im laufenden Wirtschaftsjahr 2013/14 auf 3 Mio. t Mahlweizen und 0,2 Mio. t Futterweizen. Zuletzt hatte Saudi-Arabien sich im November mit 720.000 t Mahlweizen am Weltmarkt eingedeckt. Die Ware stammt aus der EU, Nord- und Südamerika und Australien und wird im Zeitraum Januar bis März 2014 geliefert. Inklusive dieser Lieferung hat Saudi-Arabien sich seit Beginn des Wirtschaftsjahres im Juli laut dem USDA-Büro in Riad mit 2,3 Mio. t Weizen eingedeckt.

Saudi-Arabien hat nach eigenen Angaben Lagerkapazitäten für 2,5 Mio. t Weizen. Diese Menge reiche aus, um den Bedarf von 6 Monaten zu decken. (pio)
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