Monitoring

Norden Polens leidet unter Trockenheit

Das Statistikamt in Warschau schätzt jetzt den Umfang der ausgewinterten Kulturen auf 22 Prozent der Wintergerste, 12 Prozent des Winterweizens, 8 Prozent der Wintertriticale und 1 Prozent des Winterroggens. Bei Winterraps sollen es 16 Prozent der im Herbst gesäten Flächen sein. Wegen der Anbaubedeutung fallen vor allem die in Polen erfrorenen Weizen- und Rapsflächen ins Gewicht.

Der Winterweizenanbau zur Ernte 2016 sinkt nach den Zahlen des Statistikamtes auf rund 1,9 Mio. ha, der Winterrapsanbau auf etwa 800.000 ha. Roggen nimmt dagegen rund 1 Mio. ha ein. Auf den untergepflügten Flächen haben die Landwirte den Sommerweizenanbau um 75 Prozent auf rund 500.000 ha und den Sommergerstenanbau um 31 Prozent auf etwa 800.000 ha ausgedehnt. Hinzu kommen umfangreiche Sommergetreidebestände, bei denen die Kulturart nicht eindeutig ist.

Unterdessen hat das Nationale Institut für Bodenkunde und Pflanzenbau (IUNG) in Pulawy mit dem jährlichen Monitoring der Trockenheit begonnen. Besonders betroffen ist der Norden Polens, und hier wiederum die beiden Woiwodschaften Kujawien-Pommern und Pommern. Von Trockenschäden berichtet das IUNG vor allem an Sommergetreide. (db)
stats