Die Schlachtschweinemärkte zeigen sich aktuell in ganz Europa freundlich. Das stellt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) aktuell fest. Dementsprechend legten die Schlachtschweinepreise in allen wichtigen Produktionsländern zu. Das Plus reichte von 3 Cent in Dänemark bis zu 6 Cent in Deutschland.

Reger Export nach China

Absoluter Spitzenreiter im EU-Vergleich bleibt Spanien. Die spanische Notierung stieg in der vergangenen Woche noch einmal um umgerechnet 5 Cent je kg Schlachtgewicht und liegt nun bei korrigierten 1,66 €/kg. Gerade der florierende Chinaexport sorgt nach Aussagen spanischer Marktbeobachter dafür, dass das relativ große Schweineangebot zügig vermarktet wird.

In Frankreich stieg die Notierung um 3 Cent. Hier wird insbesondere das kleinere Angebot als Preistreiber gesehen. Deutschland konnte mit plus 6 Cent den größten Preissprung hinlegen. Vermarkter berichten über eine ungebrochene Nachfrage der Schlachtunternehmen bei einem rückläufigen Angebot. Die Notierungen legten auch in den Niederlanden (plus 6 Cent), Österreich (plus 4 Cent) und Belgien (plus 3 Cent) zu. (az)
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