Märkte am Morgen: Ölsaaten

Palmölpreise äußerst fest

Sojakomplex: Anhaltende Käufe von Anlegern aus China, charttechnische Signale und  Währungseinflüsse brachten die Sojabohne weiter nach oben. Der Januar notierte nach einem Plus von 9,6 Cent/bushel mit 10,30 US-$/bushel. Sojaschrot legt ebenfalls zu, der Dezember macht 5,2 $ auf 325 US-$/short ton gut. Empfehlungen der US-Investmentbank Goldman Sachs zum Kauf von Soja-Futures verschärften die Rally zusätzlich. Der chinesische Yuan, der gegen den US-Dollar auf den tiefsten Stand seit acht Jahren gefallen ist, heizte das Kaufinteresse der Anleger aus Fernost an. Heute Morgen sieht es in einer leichten Korrektur einer Konsolidierung für den Sojakomplex aus.
 
Raps: Gegenreaktionen auf die Kursanstiege der Vortage und Gewinnmitnahmen ließen die Rapskurse an der Matif wieder zurückrudern. Der Februar verlor 1,50 €/t und schloss mit 398,25 €/t. Im Hoch schaffte er Sitzungsverlauf aber kurzzeitig den Sprung auf die psychologische 400-Euro Marke.
In Winnipeg verlor Canola ebenfalls leicht und der Januar schloss mit 520 Can-$/t.
 
Palmöl: Die festere Tendenz hat weiter Bestand. Nach den kleineren Kursgewinnen vom Vortag notiert Palmöl heute Morgen erneut mit grünen Vorzeichen. Auch bei Palmöl wird die jüngste Rally auf umfangreiche Käufe chinesischer Anleger zurückgeführt.
 
Rohöl: Die Kurse zeigen Konsolidierungstendenzen. Die beiden westlichen Ölsorten verloren um die 0,20 US-$/Barrel. Brent-Crudeöl notierte mit 49,12 US-$/Barrel und verfehlte im Sitzungsverlauf knapp die psychologische 50-Dollar-Marke. Die Commerzbank geht davon aus, dass mögliche Produktionseinschränkungen in erster Linie von Saudi-Arabien und den Golfstaaten geschultert werden müssten. (St) 
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