-- , Chart: H. Jürgen Kiefer GmbH
Chart_CBoT_Mais

Die Maispreise an der Chicago Board of Trade haben zwischenzeitlich die Marke von 400 US-Cent/Bushel angegriffen, konnten diese aber bislang noch nicht erobern. Dennoch sieht es gut aus, denn der mittelfristige Trend ist momentan noch aufwärts gerichtet, und es hat kein Abfluss des kürzlich neu in den Markt geflossenen Geldes stattgefunden. Der Markt ist also nach wie vor mit einem gesunden Maß an Preisoptimismus ausgestattet.

Verlust von Flächenanteilen

Die jüngsten Regenfälle in den USA nähren die Befürchtung, dass Mais weitere Flächenanteile an die Sojabohne verliert. Hier gilt es, preislich gegenzusteuern. Zudem ist die internationale kommerzielle Nachfrage nach US-Mais angestiegen. Das dürfte mit der Unsicherheit über Menge und Qualität der kommenden brasilianischen Ware zusammenhängen.

In den USA selbst ist die Veredelungsmarge bei der Rindermast zum ersten Mal seit achtzehn Monaten in den positiven Bereich gestiegen, sodass es nicht wundert, dass die US-Farmer 7 Prozent mehr Mastrinder aufgestallt haben als vor einem Jahr. Mehr Tiere bedeutet mehr Nachfrage nach Futtermitteln, also auch nach Mais.

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Robert Theis, H. Jürgen Kiefer GmbH
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