Märkte am Mittag

Prämie für A-Weizen schmilzt

B-Weizen für das neue Jahr wird von den Mühlen weiterhin bei 10 €/t unter dem Kurs an der Matif für denselben Zeitraum gesehen. Die Landwirtschaft bleibt eher zögerlich in der Abgabe von Ware. Dennoch sind Mühlen bereits gut versorgt. Ihr Blick richtet sich bereits auf den Zeitraum ab Mai. Für A-Weizen wird nicht mehr die Prämie von bisher 5 €/t über dem B-Weizen gewährt. Sie ist auf etwa 4 €/t gesunken.

Die Kraftfutterwerke haben weiterhin Bedarfsgeschäft und kaufen sehr vorsichtig ein. Für vorderen Weizen liegen ihre Vorstellungen bei 167 bis 169 €/t franko Kraftfutterwerk. Die Ideen der Abgeber bewegen sich dagegen bei 170 €/t. Für Januar /März wollen die Käufer 170 €/t anlegen. Die Forderungen liegen wieder leicht darüber. Im Prinzip lassen sich aber für die späteren Termine keine deutlichen Aufschläge realisieren. Brief- und Geldkurse liegen häufig etwas auseinander. Weizen konnte in den vergangenen Tagen auch ab Station in Richtung Niederlande mit 162,00 €/t gehandelt werden.

Markt für Mais zweigeteilt

Gerste wird mit 157 bis 158 €/t sowohl für den Dezember als auch für Januar /März franko Mischfutterwerk bewertet. Ab Station sind Kurse von 152 €/t zu hören. Mais hat einen zweigeteilten Markt. Importware ist cif Oberrhein mit 170 €/t für die ersten drei Monate im neuen Jahr bewertet. Regionale Herkünfte haben einen Kurs franko Werk von 175 bis 176 €/t. Teilweise werden diese Kurse auch ab Station genannt.

Gegen Mittag zeigt sich der Weizen in Paris mit roten Vorzeichen. Der März als neuer Frontmonat verliert zu gestern 0,50 €/t auf 177 €/ t. Raps dagegen legt wieder zu. Der Februar gewinnt bis mittags 2,75 €/t auf 376,50 €/t hinzu. Mais verhält sich weitestgehend neutral auf dem Vortagesniveau von 165 €/t. (dg)



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