Märkte am Morgen: Getreide

Preise in Russland unter Druck

Weizen: Nachdem die Börsen in den USA am Montag wegen des Labor Days geschlossen waren, startete die CBoT heute mit grünen Vorzeichen in die Handelswoche. Der Dezember legt im vorbörslichen Handel um 3,5 Cent auf 4,42 US-$/bushel zu und kann damit den positiven Trend aus der Vorwoche mitnehmen.

In Paris tat sich am Montag wenig. Fehlende Vorgaben aus Chicago sorgten für einen umsatzschwachen Börsentag. Der September konnte mit einem Plus von 2 € auf 156 €/t die Verluste vom Freitag wieder ausgleichen.

In Russland drückt der festere Rubel die inländischen Weizenpreise. Zusätzlich geben die Exportpreise weiter nach. Für Weizen mit 12,5 Prozent Protein zur Lieferung im September wurden Ende der vergangenen Woche fob Schwarzes Meer 179,50 US-$/t genannt, das waren 50 Cent weniger als in der Vorwoche. Der fob Gerstenpreis zur September-Lieferung fiel um 1 US-$ auf 176 US-$/t. Für Mais zur Lieferung im Oktober werden fob 165 US-$ genannt.

Die russischen Exporte liegen im neuen Wirtschaftsjahr über dem Vorjahresniveau. Die Weizen-Ausfuhren summierten sich bis zum 30 August auf 5. Mio. t (plus 11,3 Prozent). Insgesamt wurden seit dem 1. Juli knapp 7 Mio. t Getreide und Ölsaaten exportiert (plus 29 Prozent).

Mais: Mais notiert heute Morgen in Chicago leicht im Plus. Der Dezember gewinnt 1,4 Cent auf 3,57 US/bushel. In Paris gab Mais am Montag um 1 € auf 159 €/t nach. Analysten der Getreidebörse in Rosario erwarten in Argentinien für das Wirtschaftsjahr 2017/18 eine Ausdehnung des Maisanbaus um 7 Prozent auf eine Rekordfläche von 6,3 Mio. ha. Die Produktionsmenge könnte auf 41,2 Mio. t steigen.

Euro/US-Dollar: Der Eurokurs bewegte sich gestern bei 1,19 US-$ seitwärts. Die Europäische Zentralbank legte den Referenzkurs am Montag bei 1,1905 (Freitag: 1,1920) US-$ fest. Heute Morgen notiert der Euro bei 1,1907 US-$. (SB)
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