Denn der Nachbarstaat gehört zu den wenigen Ländern, die gestern nicht den Tag der Arbeit feierten. Insofern kamen von dort vereinzelte Anfragen zu Futtergetreide. Die Warenterminbörse in Paris war dagegen am Donnerstag geschlossen. Heute sind deshalb kaum Händler unterwegs.


Der Maikontrakt für Raps ging am Mittwochabend mit einem Schlusskurs in Höhe von 416 €/t aus dem Handel. Auf Grund des gestrigen Feiertages steht noch nicht fest, zu wie vielen Andienungen es an den verschiedenen Destinationen in Gent, Würzburg, Mittellandkanal und Mosel kommt. Der aktuelle Augusttermin notiert heute um 1,25 €/t schwächer bei 362,00 €/t.

Lustlos präsentiert sich der Weizenhandel. Gegenüber Mittwoch schwächt sich der Maikontrakt an der Matif um weitere 0,25 auf 215,00 €/t ab. Auch der Novemberkontrakt gibt um 0,75 auf 204,50 €/t nach. Das bedeutet, dass auch die Prämien gegenüber der Hamburger Notierung ins Minus dreht. "Die Luft bei allen Weizenqualitäten ist erst einmal raus", schildert einer der wenigen Marktteilnehmer, die heute arbeiten, die Lage. Darauf reagieren auch Landwirte. Sie haben ihre Abgabebereitschaft für Weizen neue Ernte so gut wie eingestellt. Gegenüber den vergleichsweise hohen Offerten für Weizen ex Ernte mit Erzeugerpreisen bis zu 190 €/t, die noch vor einem Monat bezahlt wurden, locken heute Offerten für Brotweizen ex Ernte ab Station in Höhe von 180,00 bis 183,00 €/t kaum jemand hinter dem Ofen vor. Auch die Unsicherheit über den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sei mittlerweile eingepreist. (da)

 


Mein Markt: Neues Tool
Mit einer E-mail oder einer Push-Meldung werden Sie benachrichtigt, wenn Ihre Preisschwelle erreicht ist.
stats