Märkte am Mittag

Qualitäten vom Oberrhein gut bezahlt

Die schwache Stimmung beim B-Weizen setzt sich auch heute am Oberrhein fort. Geschäfte kommen sowohl für die alte als auch die neue Ernte kaum zustande, auch wenn es seitens der Mühlen die eine oder andere Anfrage gibt. Angebote sind Mangelware. Marktteilnehmer gehen auch davon aus, dass nicht mehr viel Ware in der Landwirtschaft liegt.

Qualitätsweizen dagegen ist weiterhin sehr fest gestimmt. Die Ware ist unter anderem in Belgien und Frankreich gefragt. Ab oberrheinischer Station wird für einen A-Weizen mit 13 Prozent Protein im Mai/Juni 187 bis 189 €/t bezahlt. Je besser die Qualität, desto höher liegt auch der Preis. Für Partien mit 14 Prozent sind auch Kurse von deutlich über 200 €/t zu hören.

Braugerste unterliegt dem Einfluss der Entwicklung beim B-Weizen. Sie tendiert bei einem kleinen Geschäft ebenfalls schwächer.

Futtergetreide vom Oberrhein findet ebenfalls eher überregional Abnehmer als bei den Mischfutterwerken in der Region. Für Futterweizen können im Mai/Juni ab Station 158 bis 159 €/t erzielt werden. Ex Ernte liegt der Kurs 5 bis 6 €/t unter diesen Vorstellungen und im September /Oktober wieder auf dem derzeitigen Niveau. Futtergerste erzielt ab Station im Mai/Juni 155 €/t. Die Entwicklung der Preise ist ähnlich wie beim Futterweizen.

In Paris verliert der Weizen in dem in der kommenden Woche auslaufenden Monat Mai mit 4,50 €/t am meisten. Die übrigen Monate sind heute mit leichten Verlusten von 0,50 bis 1,25 € dabei. Der September liegt mittags bei 172,00 €/t. Raps bewegt sich schwach seitwärts. Der August hat heute Mittag einen Kurs von 355,50 €/t und liegt damit 0,50 €/t unter dem Vortag. Mais zeigt ebenfalls eher rote Zahlen mit 154,50 €/t im Juni und damit 0,50 €/t unter gestern. (dg)



stats