Märkte am Mittag

Rätselraten über Vorräte


Wenig Bewegung zeigt der Preis für Mahlweizen an der Matif heute am frühen Nachmittag. Gegen 14 Uhr wird der Mai-Kontrakt mit 184,50 €/t bewertet, das sind 0,75 €/t weniger als am Vortag. Der Fronttermin März, der am in zwei Wochen von Bord geht, wird mit 184 €/t notiert, das sind 0,50 €/t weniger als am Mittwoch. Raps zum Frontmonat Mai tritt bei 359,25 €/t auf der Stelle. In Chicago tendieren Sojabohne und Mais freundlich, während Weizen etwas nachgibt.

Am Weizenmarkt geht das Rätselraten über die Höhe der Vorräte in der Landwirtschaft weiter. Im Süden rechnen Händler damit, dass noch 20 Prozent des Weizens auf den Höfen liegen; man setzt darauf, dass es sich dabei um bessere Qualitäten handelt. A-Weizen mit 13% Protein sei schwer zu bekommen, heißt es. Von Mühlenseite aus ist Interesse an entsprechenden Qualitäten vorhanden, allerdings auf niedrigem Niveau. Ansonsten wird B-Weizen sowohl im Norden als auch in Süden derzeit Mühlenseitig schlecht nachgefragt.

Am Montag startet die Matif ihren neuen Mahlweizen-Future No. 3. Im Markt herrscht weiterhin Unsicherheit darüber, wie dieser Kontrakt angenommen werden wird. Der Mahlweizen-Future No. 2 wird weiterhin zum Handel zur Verfügung stehen. Marktteilnehmer bekommen die Gelegenheit, für eine Übergangsfrist von sechs Monaten den neuen Kontrakt in den alten zu tauschen. (pio)
stats