Märkte am Morgen: Ölsaaten

Raps bewegt sich kaum

Sojakomplex: Die Bohne startet wieder schwächer in den Tag. Erneut spielt das Wetter in Argentinien eine Rolle. Über Nacht hat die Börse bereits auf bessere Witterungsbedingungen für den Aufwuchs in Argentinien mit schwächeren Kursen reagiert. Auch wird nicht ausgeschlossen, dass die Fläche für Sojabohnen in den USA im kommenden Jahr größer werden könnte. Exporte limitieren die Abwärtsbewegung der Preise. Am Ende des Tages verliert die Bohne in Chicago 4,25 Cents /Bushel auf 10,2375 US-$/Bushel und erreicht damit ein Drei-Wochen-Tief. Schrot schließt ebenfalls schwächer. Sojaöl kann Gewinne verbuchen. Heute werden aktuelle Zahlen aus dem USDA zu den Exporten erwartet.

Von der NOPA (National Oilseed Processors Association) erwartet der Markt, dass sie von einer Verarbeitung von Sojabohnen im November in Höhe von 162568 Mio. Bushel berichtet. Damit könnte sie um gut vier Prozent höher als im Vorjahr ausfallen.

Brasiliens Branchenverband Abiove erwartet für das Wirtschaftsjahr 2016 /17 101,7 Mio. t Sojabohnen im eigenen Land. 58 Mio. t sollen exportiert werden.

Raps: In Paris bewegt sich der Rapspreis kaum vom Fleck. Maximal 0,25 €/t entweder in die eine oder die andere Richtung sind die Veränderungen zum Vortag. Im Februar legt er sich mit 414,00 0,25 €/t unter den Vortag.

Canola in Winnipeg bewegt sich seit einigen Tagen das erste Mal wieder im positiven Bereich.

Rohöl: Das feste Preisniveau beim Rohöl lässt sich nicht halten. Am Mittwoch sind die Kurse noch einmal gefallen. Selbst stark gesunkene Rohöllagerbestände in den USA konnten den Verlust nicht aufhalten. In der vergangenen Woche sind sie um 2,56 Mio. Barrel auf 438,2 Mio. Barrel (je 159 Liter) gefallen. Gestern Abend sorgt die Anhebung des Leitzinses seitens der US-Notenbank für weitere Verluste. Heute Morgen erholt sich zumindest der Kurs für die Nordseesorte Brent wieder. Im Februar kostet ein Barrel 53,96 US-Dollar und damit sechs Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte Texas Intermediate (WTI) im Januar fiel um sechs Cent auf 50,98 US- Dollar. (dg)
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