Märkte am Morgen: Ölsaaten

Raps geht eigene Wege

Sojakomplex: In den kommenden zwei Wochen soll es in den US-amerikanischen Sojaanbaugebieten immer wieder regnen. Davon können die Kulturen profitieren. Die Kauflust der Chinesen beflügelt die September-Bohnen um 7 Cent auf 9,37 US-$/bushel. Die wöchentliche US-Exportstatistik des USDA bestätigt eine Menge Käufe Chinas von alt- und neuerntigen Bohnen über 1,35 Mio. t. Die Exporte von US-Sojabohnen hatten in den vergangenen Monaten gegenüber der gewaltigen Ernte in Brasilien das Nachsehen. Die US-amerikanische Sojaexportbehörde berichtete, dass chinesische Einkäufer eine Vereinbarung über den Kauf von 3,8 Mio. t Sojabohnen im Wert von rund 1,5 Mrd. US-$ unterschrieben haben im US-Bundesstaat Nebraska.

Sojaschrot folgte den Bohnen und schloss am vergangenen Freitag für den September im Plus bei 297,20 US-$/short tons. Dieser ist nach dem Auslaufen des August-Termins der neue Frontmonat.

Raps:
Bei 367,50 €/t schloss der November-Futures an der Euronext in Paris am vergangenen Freitag, ein Anstieg von 1,25 €/t. In Kanada knackte Canola-Raps für November die Marke von 500 can.$/t.

Palmöl:
An der Börse in Kuala Lumpur schloss sich Palmöl der positiven Stimmung bei Soja an und legte auf 2.675,00 MYR zu. In der EU nimmt das Interesse an Palmöl etwas ab. Statistiken weisen einen Rückgang der Importe von Palmöl um 3 Prozent und Soja um 15 Prozent aus.

Rohöl: Die Ölpreise haben am vorigen Freitag etwas nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 50,96 US-$. Das waren 7 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September fiel um 6 Cent auf 47,03 US-$. (da)
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