Märkte am Morgen: Ölsaaten

Raps in Paris lässt Federn

Sojakomplex: Die Bohne bleibt eindeutig positiv gestimmt. Gestern sah sie zwischendurch den höchsten Preis seit Mitte September 2013. Weiter unterstützt die kleiner erwartete Produktion in Brasilien einerseits aufgrund trockener Witterungsbedingungen die Entwicklung der Kurse. Auch die reichlichen Regenfälle im Haupanbaugebiet für Soja dienen als Argument für festere Kurse. Hinzu kommen gute Exporte aus den USA. In der vergangenen Woche kletterten sie auf 1,27 Mio. t. Im Jahr zuvor lagen sie bei 755 800 t. China hält 54 Prozent an den kompletten Exporten. Auch Schrot zeigt sich positiv. Öl dagegen bewegt sich im roten Bereich.

Raps: Nach der festen Tendenz in den Vortagen muss der Raps gestern in Paris deutliche Federn lassen. Damit setzt er sich von der weiterhin festen Entwicklung beim Sojakomplex ab. Ab August 2015 sind Verluste von durchweg 4,50 €/t angesagt. Auch die vorderen Termine sind mit negativen Vorzeichen von bis zu 4,00 €/t dabei.

Canola in Winnipeg schloss ebenfalls durchweg leicht schwächer. Louis Dreyfus schätzt die Fläche für Canola für 2014 /15 auf 21,5 Mio. acres und damit sieben Prozent über dem Vorjahr.

Rohöl: Beide Rohölsorten können zu Beginn der Woche von den positiven Aktienmärkten in den USA profitieren. Auch der anhaltend kalte Winter in den USA unterstützt die Kurse für das US-Rohöl. Heute Morgen hat allerdings schon wieder eine Gegenbewegung eingesetzt. (dg)
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