Märkte am Mittag

Rapsangebot nimmt etwas zu

An der Rheinschiene sind die Weizenumsätze überschaubar. Für Februar gibt es kein Kaufinteresse von Mühlenseite, und auch der Handel scheint seine Eindeckungen abgeschlossen zu haben. Für März oder April/Juni finden dagegen Weizengeschäfte zur Mühle statt.

Die Prämien auf die Matifnotierungen haben sich trotz der jüngsten Schwankungen nicht verändert. Die Abgeber fordern 2,00 bis 3,00 t €/t mehr als die Matif-Märznotierung, Abschlüsse finden aber auch ohne Aufgelder statt. In westfälischen Raum lassen sich bei ruhiger Nachfrage für vorderen Weizen ebenfalls keine Aufgelder auf die Matif mehr erzielen. Für A-Weizen werden weiterhin Prämien zwischen 20,00 und 25,00 €/t je nach Parität auf die Matif genannt. An der Matif war die Tendenz für Weizen freundlich. Im Mittagshandel notierte der März nach einem Plus von 0,50 €/t bei 187 €/t.
 

Freundliche Tendenz am Gerstenmarkt

 
Das Futterweizengeschäft in den Veredlungsregionen bleibt ruhig. Die leichte Belebung im Wochenverlauf, als die Matif-Notierungen nach oben sprangen, hat sich wieder beruhigt. Es finden allenfalls kleinere Bedarfszukäufe statt. Frachtfrei Südoldenburg wurden Futterweizenpreise von 184,00 bis 185,00 €/t für Februar/März genannt. Die Gerstenpreise können sich gut halten. Die Nachfrage der Mischfutterindustrie ist zwar äußerst klein, doch die Nachfrage am Hamburger Exportmarkt hält die Preise stabil.
 
Die Rapspreise können ihr Niveau gut halten. An der Matif sprangen sie zeitweise mehr als 4,00 €/t nach oben. Die Ursache war unklar, möglicherweise könnten festere Palmölnotierungen für die kleine Rally gesorgt haben. Am späten Mittag bewegte sich der Mai-Kontrakt an der Matif bei 355 €/t. Die festen Rapspreise locken wieder etwas mehr alterntigen Raps an den Markt, das Angebot bleibt aber immer noch überschaubar. Für die neue Ernte hält sich die Landwirtschaft zurück. Der Erfassungshandel tätig kleinere Verkäufe im Rahmen von Prämienkontrakten. (St)
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