Märkte am Mittag

Regional leiden Rapsbestände

Markttendenz
Mühlen und Kraftfutterwerke sind im Südwesten kontinuierlich am Markt. 
Die Wetterau, Rheinhessen, das Rhein-Main-Gebiet oder das Limburger Becken sind Regionen in Deutschland, in denen der Schneefall in den vergangenen Wochen nicht so üppig ausgefallen ist wie in anderen Anbaugebieten. Die niedrigen Temperaturen haben ihre Spuren hinterlassen. Es gibt Rapsschläge, die bereits für Umbrüche vorgesehen sind. Allerdings werden die Maßnahmen sehr regional als notwendig angesehen. Die Ausfälle beim Getreide werden nicht so hoch eingeschätzt. Je höher die Flächen liegen, desto weniger tritt das Problem auf.

Mühlen und Kraftfutterwerke an der Rheinschiene sind weiterhin kontinuierlich am Markt. Der Schwerpunkt der Nachfrage bleibt bei den Mischfutterherstellern. Am Oberrhein zahlen die Mischer für Triticale im Februar/März 148,00 €/t franko Werk. Für eine Gerste sind 147,00 €/t bis 149,00 €/t genannt und für einen Weizen 161,00 €/t aufgerufen.

Gleichzeitig bleiben die Niederländer am Markt. Sie zahlen für eine Triticale 150,00 €/t ab Station. Weizen ist mit 158,00 €/t bis 160,00 €/t und Futtergerste mit 140,00 €/t bis 144,00 €/t bewertet.

In Paris versucht der Weizen seine Verluste der vergangenen Tage wieder etwas auszugleichen. Zumindest ab Mai legt er marginal zu. Der März legt sich mit 166,75 €/t noch einmal 0,25 €/t unter den Vortag. Mais hält das Niveau des Vortages mit 170,00 €/t im März. Raps macht ebenfalls keine eindeutigen Sprünge. Der Februar legt wieder 1,00 €/t auf 427,75 €/t zu. (dg)
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