In Jülich werden 9 Prozent mehr Zucker vorhergesehen, in Appeldorn 15,5 Prozent und in Euskirchen gar 21,1 Prozent, schreibt der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) zu den Standorten des Zuckeranbieters.

Der LIZ führt von Mitte Juli bis Ende Oktober bis zu fünf Proberodungen in den Anbauregionen von Nordzucker, Pfeifer & Langen sowie Suiker Unie Anklam durch, um die Entwicklung der Zuckerrüben beurteilen zu können.

Die Rüben konnten in dieser Kampagne überdurchschnittlich stark an Masse zulegen, schreibt der LIZ. Vor allem die warmen Nächte, aber auch der im Oktober stärker durch Blattkrankheiten geschädigte Blattapparat haben allerdings dazu geführt, dass die Zuwächse im Zuckergehalt wahrscheinlich unterdurchschnittlich sind. (hed)

Das LIZ gibt die Ergebnisse der Proberodung bekannt
-- , Foto: LIZ
Das LIZ gibt die Ergebnisse der Proberodung bekannt
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