EU-Fleischexporte

Rekordnachfrage für Schweinefleisch


In den ersten drei Monaten des Jahres steigerte die EU ihre Fleischausfuhren (einschließlich Lebendtieren und Nebenprodukten) um 18,7 Prozent auf 3,03 Mrd. €. Einen wesentlichen Beitrag dazu lieferte Schweinefleisch, dessen Ausfuhrerlöse um 427 Mio. € auf 2,06 Mrd. € stiegen. Dies sei gleichzeitig einen neuen Rekord für das erste Jahresviertel berichtet AgE. Der durchschnittliche Exportwert einer Tonne Schweinefleisch stieg um 17,2 Prozent auf 2.040 €.

Im Rindersektor verkauften sich lebende Tiere aufgrund der geringeren Nachfrage in der Türkei und im Libanon nicht mehr so zügig wie vergangenes Jahr, doch war dafür EU-Rindfleisch weltweit insgesamt besser gefragt. Die Exporterlöse stiegen hier gegenüber dem ersten Quartal 2016 um 13,0 Prozent auf 522 Mio. €. Die Geflügelfleischausfuhren der EU konnten im Betrachtungszeitraum zwar leicht zulegen, jedoch gingen die Exporteinnahmen um 2,2 Prozent auf 449 Mio. € zurück. Grund war das im Vorjahresvergleich etwas niedrigere Preisniveau.

Den insgesamt höheren Exporterlösen standen in der Gemeinschaft etwas geringere Importausgaben für Fleisch gegenüber; diese verringerten sich im Vergleich zum ersten Jahresviertel 2016 um 0,7 Prozent auf 1,02 Mrd €. (SB)
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