Märkte am Mittag

Roggen bleibt gesucht

Mühlen und Kraftfutterwerke im Süden Deutschlands fragen Getreide zwar immer noch stetig nach. Der Bedarf wird im Markt aber als etwas verhaltener wahrgenommen als bisher. Auch die Kraftfutterwerke, die die Kurse unterstützt haben, gewähren nicht mehr jede Forderung. 

Markttendenz
Landwirte halten sich mit Verkäufen sowohl für die verbleibenden Mengen der alten Ernte als auch für die neue Ernte zurück. 
Für die vordere Versorgung ist offenbar ausreichend Menge vorhanden, und die Hoffnung auf nachgebende Preise bleibt. Die schwache Tendenz für den vorderen Monat in Paris nährt die Hoffnung auf niedrigere Kurse. Je nach Bedarf können die Kurse ihr Niveau auch nicht immer halten. Das Angebot aus der Landwirtschaft wird im Markt auch als klein beschrieben.

Für einen Brotweizen franko Niederbayern sind so im Moment rund 157,00 bis 160,00 €/t für April/Juni genannt. Franko Baden-Württemberg sind etwa 163,00 bis 165,00 €/t aufgerufen. Franko Oberrhein sind im April Kurse von 167,00 bis 169,00 €/t bezahlt. Für Mai/Juni werden 168,00 bis 170,00 €/t genannt. Ein Futterweizen franko Südbayern kostet 151,00 bis 154,00 €/t. Geschäft findet aber auf alle Plätze nur auf einem kleinen Niveau statt.

Roggen bleibt dagegen gesucht. Das fehlende Angebot lässt einen konkreten Preis nur schwer beziffern. Je nach Bedarf werden die Konditionen sehr individuell ausgehandelt.

Getreide der neuen Ernte bleibt unter den schwachen Vorzeichen im Moment vernachlässigt. Abgesehen davon, dass die Landwirte mit der praktischen Arbeit beschäftigt sind, ist das Preisniveau uninteressant für die Vermarktung.

In Paris hält der Weizen heute Vormittag mehr oder weniger sein Niveau von gestern. Der Mai verliert bis mittags nur 0,25 €/t auf 162,25 €/t. Mais legt im Juni in der gleichen Größenordnung auf 170,00 €/t zu. Raps verliert bis Mittags noch einmal 1,25 €/t und bewegt sich im Mai bei 394,50 €/t. (dg)


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