EU-Schweinemarkt

Ruhiger Verlauf vor Weihnachten

Noch laufen die Schlachtbänder auf Hochtouren, um dann in Kürze die feiertagsbedingte Pause einzuläuten. Der Markt ist laut der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Damme, angesichts der zahlreichen fehlenden Schlachttage derzeit ein typischer „Bestellmarkt".

Insgesamt tendierten die Notierungen in Europa seitwärts. Auch in Österreich sei der Schlachtschweinepreis unverändert, obwohl sich die Situation dort zuletzt aufgrund eines sprunghaft angestiegenen Schweineangebots zugespitzt hatte. Nicht halten konnte sich die dänische Notierung, die nun wieder hinter Spanien auf Rang 2 im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden EU-Länder rangiert.

Die hiesigen Vermarkter haben ihre Disposition bis zum Jahreswechsel im Wesentlichen abgeschlossen, beschreibt die ISN die Tendenz für den deutschen Markt. Lediglich vereinzelte Nachmeldungen würden erwartet, die erfahrungsgemäß nur bedingt zu platzieren sein werden. (Sz)
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