Märkte am Mittag

Schwächesignale aus Paris

Von Mühlenseite gibt es im Westen weiterhin kaum Aktivitäten. Auch der Handel hält sich für Deckungskäufe weitgehend zurück. Die Quotierungen für Weizen am Niederrhein liegen für Februar/März bei 193 €/t und in Westfalen bei 195 €/t. Für April/Juni lassen sich keine bessere Preise erzielen. Viele Marktteilnehmer sind zudem heute nicht im Büro, sondern auf der Norddeutschen Börse in Hamburg, was dem Handelstag zusätzlichen Schwung raubt.  
 
Darüber hinaus lähmen die schwächeren Börsenkurse für Weizen zum Wochenstart die Aktivitäten. An der Matif gaben die Weizenkurse heute erneut nach. Am frühen Nachmittag notierte der März-Termin nach einem Minus von 2,00 €/t bei 194,50 €/t.
 
Auch bei Futterweizen ist die Nachfrage der Mischfutterindustrie ruhig. Frachtfrei Südoldenburg liegen die nominellen Kurse für Futterweizen bei 189 €/t. Vereinzelte Geldkurse liegen mit 186 €/t weiter darunter, und die Differenz lässt sich nicht überbrücken. Für die westfälischen Veredlungsregionen werden weiterhin Abschläge von 2 €/t auf die Südoldenburg-Notierungen genannt.  
 
Mais lässt sich unterdessen auch in etwas besseren Qualitäten ab Brake oder ab Hengelo beschaffen. Ab Brake wurde Mais mit einem Don-Wert von max. 1000 ppb mit 170 €/t offeriert. Es fehlten allerdings die Käufer. Dagegen gab für es Mais ab Hengelo für die gleiche Qualitäten Geldkurse von 170 €/t.
 
Die Rapsnotierung an der Matif konsolidierten sich weiter. Zeitweise gaben die Kurse bis zu 2,00 €/t nach. Am späten Mittag notierte der Februar-Termin knapp unter 352,00 €/t.

Die Aktivitäten am Kassamarkt waren ruhig. Die Prämien auf die Matif haben sich kaum verändert. Am Niederrhein lassen sich franko Ölmühlen immer noch Prämien zwischen 6,00 bis 7,00 €/t je nach Parität erzielen. Auf Hamm liegen die Prämien etwa 2,00 €/t niedriger. (St)
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