Der Bedarf an Ölschroten steigt in China stetig weiter, schreibt das Außenbüro des US-Agrarministerium USDA in Peking in einem jetzt veröffentlichten Bericht. Die Experten vor Ort beziffern die Einfuhren an Sojabohnen im Wirtschaftsjahr 2016/17 daher auf 85 Mio. t, nach 82 Mio. t in der Saison 2015/16. Damit ist der Standort Peking nicht so optimistisch wie das USDA in Washington, das derzeit von Einfuhren in Höhe von 87 Mio. t 2016/17 ausgeht.

Produktion von Schweinefleisch wächst

Die USDA-Fachleute in Peking rechnen zwar auch mit einer steigenden, einheimischen Sojaproduktion in China. Doch das Produktionswachstum könne nicht mit der Nachfrage der expandierenden Schweinefleischerzeugung Schritt halten.

Doch euphorisch ist das USDA nicht: Das Wachstum der Importe betrage im Vergleich zum Vorjahr gerade einmal 3 Mio. t in der kommenden Saison, halten die Experten fest. Zudem habe die chinesische Regierung angekündigt, im Verlauf des Kalenderjahres 2016 Sojabohnen aus der staatlichen Reserve auf den Markt zu bringen. Dies könne zulasten der Importnachfrage gehen. (pio)

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