Märkte am Morgen: Ölsaaten

Sojakomplex bleibt unter Druck

Sojakomplex: Der Sojakomplex steht weiter unter Druck. Die Bohne gibt 3,75 Cent /Bushel auf 9,1225 US-$/Bushel ab. Schrot verliert 0,60 US-$/short ton auf 297,50 US-$ und auch das Öl verliert 0,09 Cent auf 31,25 Cent/Pfund. Der Bericht über die Ölsaatenverarbeitung zeigt, dass im April 149,75 Mio. Bushel Sojabohnen und damit 6,84 Prozent weniger als im März verarbeitet wurden. Auch liegen die Zahlen 5,61 Prozent unter dem Vorjahr. Die Exporterwartungen liegen zwischen 200 000 und 400 000 t für die alte Ernte, bis zu 150 000 t für die neue Ernte. Die Sojaschrotverkäufe werden zwischen 50 00 und 200 000 t gesehen. Sojaöl ist mit 5000 bis 35 000 t veranschlagt. Für Brasilien wird erwartet, dass die Fläche für die Sojabohne in 2017/18 nach der Rekordproduktion von diesem Jahr um zwei bis drei Prozent höher ausfallen könnte.

Raps: Raps in Paris geht seinen Weg der Schwäche weiter. Der August hält zwar den Vortagespreis von 352,75. Alle anderen Monate geben aber, wenn auch wenig, weiter ab. Der November verliert 0,50 €/t auf 355,50 €/t.

Canola in Winnipeg kann sich der schwachen Tendenz nicht entziehen und gibt ebenfalls Gewinne ab.

Rohöl: Neue Vorratsdaten aus den USA sorgen dafür, dass Rohöl wieder mit Gewinnen reagiert. Die Bestände an Rohöl sind laut Energieministerium stärker zurückgegangen als erwartet. Am Abend lagen die Preise für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August bei 51,40 US-$ und damit 64 Cent höher als am Vortag. Der Kurs für ein Fass West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli stieg auf 49,07 US-$ und damit um 75 Cent. Heute morgen geben die Kurse wieder leicht nach, reagieren aber nur wenig auf die Ankündigung Trumps, aus dem Klimaschutzabkommen auszutreten. (dg)
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