Märkte am Morgen: Ölsaaten

Teile Argentiniens zu trocken

Sojakomplex: Die Chicagoer Sojabohnen korrigierten nach Shortabdeckungen wieder etwas nach oben. Der März schloss 6,4 Cent/bushel fester und notierte bei 8,83 US-$/bushel. Die Tendenz ist trotz der Schwankungen der Vortage seitwärts. Auch die Sojaschrotkurse konnten sich etwas befestigen. Der März legte 2,6 US-$/short ton zu.
 
In Argentinien deuten sich regional größere Probleme durch fehlende Niederschläge an. Auf etwa 20 Prozent der Flächen in den zentralen Sojabohnenanbaugebieten fehlt der Regen. Nach Ansicht der Meteorologen ist erst einmal keine Änderung der Wetterlage in Sicht. Analysten gehen bereits von etwas niedrigeren  Ertragserwartungen für die argentinische Sojabohnenernte aus.
 
Raps: Die Tendenz war freundlicher. An der Matif legt der Mai leicht auf rund 365 €/t zu. Der Februar notierte knapp behauptet bei 362,65 €/t. Die leicht stabileren Rohölnotierungen und etwas festeres Palmöl sorgten für unterschwellige Unterstützung am Rapsmarkt.
Auch in Winnipeg konnte sich Canola nach den schwächeren Vortagen durch Kaufinteresse der Exporteure und Ölmühlen mehr als 3 Can-$/t erholen.
 
Rohöl: Die Rohölkurse scheint sich etwas zu fangen. Brent notierte 1,30 US-$ fester und schloss oberhalb von 33 US-$/Barrel. WTI machte ebenfalls Boden gut. Erstaunlicherweise wurde der wöchentlicher Anstieg der US-Rohölbestände um 8,4 Mio. Barrel völlig ausgeblendet. Nach einem Bericht der Commerzbank wurde die Meldung über eine mögliche gemeinsame Strategie Russlands und der Opec-Länder zur Eindämmung der Rohölproduktion vom Iran lanciert, der seine Rohölproduktion kräftig ausdehnen will. (St) 
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