Märkte am Morgen: Getreide

Trockenes Wetter lastet auf dem Weizen

Weizen: Die Bemühungen über Nacht, wieder etwas Boden gutzumachen, haben sich nicht bis zum Ende des Tagen halten können. Auch tagsüber ist der Weizen in Chicago durchaus fester gestimmt als am Vortag. Dennoch geht er wieder mit einem Minus aus dem Tag. Der Juli verliert 0,50 Cent /Bushel und schließt mit 4,8875 US $/Bushel. Das vorausgesagte trockenere Wetter lastet auf den Preisen. Es soll die Ernte in den US- Plains begünstigen. Analysten gehen davon aus, dass das Landwirtschaftsministerium die Ernte von Winterweizen mit elf Prozent als abgeschlossen bewerten könnte. In der vergangenen Woche waren es noch vier Prozent gewesen. Sie erwarten zudem ,dass die Bewertung der Bestände von Winterweizen mit 43 Prozent als gut bis exzellent und beim Sommerweizen mit 69 Prozent in dieser Kategorie bestehen bleiben.

Angelehnt an die zwischenzeitlichen Entwicklungen in den USA hat der Weizen in Europa leicht zugelegt. Im Großen und Ganzen ist es aber über eine Seitwärtsbewegung nicht hinausgegangen. Der September klettert um 0,50 €/t auf 176,75 €/t.

Mais: Im Gegensatz zum Weizen kann der Mais die Bemühungen um festere Kurse durchhalten. Der Juli legt 5,75 Cent /Bushel auf 3,54 US $/Bushel zu. Auch hier werden schwächere Erwartungen an die Ernte als Argument herangezogen. Die Gewinne fallen aber nicht so deutlich wie bei der Sojabohne aus. Das USDA nimmt seine Bewertung „gut bis exzellent“ für die Bestände um einen Prozentpunkt auf 73 Prozent zurück.

Selbst in Paris kann sich der Mais leicht erholen. Mit einem Plus von 1,00 €/t und damit mit 162,50 €/t geht er aus dem Tag. (dg)
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