DRV-Ernteschätzung

Trockenheit führt zu Einbußen

Trockenes Wetter sorgt für Ertragseinbußen.
-- , Foto: Uschi Dreiucker/pixelio
Trockenes Wetter sorgt für Ertragseinbußen.

Der Verband rechnet derzeit mit einer Getreideernte in Höhe von gut 47,7 Mio. t. Damit dürfte die Ernte um 8 Prozent unter das Rekordergebnis 2014 von 52 Mio. t fallen. Grund für diese Anpassung ist das in weiten Teilen Deutschlands anhaltend trockene, warme Wetter. In vielen Regionen ist zu wenig Niederschlag gefallen. Und es gibt noch keine Entwarnung - weitere Einbußen schließt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) nicht aus.
 
Die gesamte deutsche Weizenernte wird gegenwärtig mit knapp 25,8 Mio. t deutlich unter dem Vorjahreswert von knapp 27,8 Mio. t prognostiziert. Beim Weizen sind die erwarteten Ertragseinbußen besonders ausgeprägt. Der durchschnittliche Ertrag von Winterweizen wird für 2015 mit 7,8 t/ha angegeben, das sind rund 10 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Wintergerste beziffert der DRV auf knapp 8,6 Mio. t nach knapp 9 Mio. t im Mai. Beim Roggen wird mit einer Erntemenge von derzeit knapp 3,5 Mio. t gerechnet. Bei der Sommergerste geht der DRV von knapp 2 Mio. t. aus. Die Maisernte wird derzeit mit knapp 4,7 Mio. t bewertet. Dies ist ein Minus im Vergleich zum Vorjahr von gut 9 Prozent.

Beim Raps hat der DRV seine Prognose witterungsbedingt ebenfalls korrigiert. Der Verband geht von einer Ernte in Höhe von knapp 5 Mio. t aus. Das rekordverdächtige Ergebnis des Vorjahres von gut 6,2 Mio. t wird damit um rund 20 Prozent unterschritten. (da)
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