Gute Saatbedingungen Mitte März und ein frühzeitiger Reihenschluss Mitte Juni sorgten in allen Anbaugebieten von Pfeifer & Langen für erwartet gute Zuckererträge von etwa 5 t/ha zum ersten Proberodungstermin. Damit übertreffen die Ergebnisse den Wert des letzten Jahres um 1 t/ha und auch das fünfjährige Mittel, teilt der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) mit. Die guten Ergebnisse basieren auf den hohen Rübenerträgen von durchschnittlich 36 t/ha und einem mittleren Zuckergehalt von rund 14 Prozent.

Auch wenn das fünfjährige Mittel überschritten wird, treten regionale Unterschiede zwischen den Probeflächen im Rheinland und in Lage zu den untersuchten Parzellen in Könnern und Brandenburg auf. Dort blieben aufgrund von Starkniederschlägen (bis zu 80 mm/h) und regionalem Hagelschlag die Zuckergehalte gegenüber dem Vorjahr zurück.

Wenn eine ausreichende Wasserversorgung der Böden bis zur Ernte gegeben ist, kann eine positive Zuckerertragsentwicklung erwartet werden. Allerdings fehlen aus dem Winter 2016 und Frühjahr 2017 etwa 150 bis 250 mm Niederschläge. Entscheidenden Einfluss werden aber auch der weitere Temperaturverlauf sowie der Druck mit Blattkrankheiten ausüben. (az)
stats