Märkte am Morgen: Ölsaaten

US-Nachrichten geben grünes Licht

Sojakomplex: Der Sojakomplex zeigt ebenfalls eine freundliche Tendenz zum Wochenende. Das USDA sieht die Fläche für die US-Bohne zwar mit einem Rekord von 89,5 Mio. Acres sieben Prozent über dem Vorjahr, leicht über den Märzzahlen von 89,4 Mio. Acres, aber unter den durchschnittlichen Erwartungen des Handels. Die Bohnenbestände werden im Quartalsbericht des USDA per 1. Juni bei 963 Mio. Bushels und damit ebenfalls kleiner als die Erwartungen von Analysten gesehen. Im Vergleich zum Juni 2016 liegen diese Zahlen 10,4 Prozent höher. Die Erträge der Bohnen werden aus jetziger Sicht bei 47 Bushel /Acre gegenüber den vorherigen Schätzungen von 46,7 Bushel/Acre gesehen. Somit werden die Gewinne bei der Bohne aufgrund der Fläche und der Bestände eingegrenzt. Die Julibohne schließt mit 9,4225 US-Dollar /Bushel knapp drei Prozent über dem Vortag. Schrot schließt mit 304,40 US-Dollar /Short ton und damit zehn Dollar über dem Vortag. Öl geht mit einem Gewinn von 1,5 Prozent aus dem Tag.

Raps: In Paris legt der Raps im August noch einmal um 2,00 €/t auf 362,00 €/t zu.
Canola in Winnipeg geht angelehnt an die Entwicklungen in den USA ebenfalls mit deutlichen Gewinnen aus dem Tag.

Rohöl: Am Freitag erholen sich die Rohölpreise weiter. Die schwimmenden Lagerbestände an Brent –Öl sind offenbar gesunken. Hier handelt es sich um Ware, die in Tankern auf dem Meer lagert. Selbst eine steigende Ölproduktion in Libyen kann den Preis im Moment offenbar nicht belasten. Heute Morgen setzt sich diese Entwicklung fort. (dg)
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