USDA-Konferenz

US-Sojamarkt erholt sich von Knappheit


Die US-Sojabohnenproduktion zur Ernte 2013 wird um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Diese Prognose gaben Marktexperten des US-Agrarministeriums USDA kürzlich auf der jährlichen Ausblickskonferenz (Agricultural Outlook Forum) im US-Bundesstaat Virginia ab.

Die Erträge werden sich auf 44,5 bushel/acre (entspricht rund 3 t/ha) belaufen, nach nur 36,6 bu/acre (2,7 t/ha) im Vorjahr. Die Ernte steigt auf 3,4 Mrd. bu (rund 92,5 Mio. t), ein „potenzielles Rekordniveau“, wie das USDA hierzu feststellt.

Die US-Sojabohnenausfuhren dürften im kommenden Wirtschaftsjahr nach USDA-Prognosen um gut 12 Prozent zulegen, im Wesentlichen getrieben durch die Nachfrage Chinas. Denn in der Volksrepublik steige die Nachfrage nach Speiseölen und Proteinfuttermitteln.

Trotz eines anhaltend hohen Exportniveaus werden US-Händler den scharfen Wettbewerb aus Richtung Südamerika zu spüren bekommen, schätzt das USDA.

Erholen können sich die Endbestände: Sie werden sich der Prognose zufolge auf 250 Mio. bu auf Jahressicht verdoppeln. Das Verhältnis von Beständen zu Verbrauch steigt um 3,5 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent an. (pio)
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