Märkte am Morgen: Getreide

US-Weizen gerät unter Druck

Weizen: US-Weizen sieht gestern in Chicago durchgehend rote Zahlen. Gewinnmitnahmen stehen an der Tagesordnung. Auch in Kansas City verliert der Hard Red Winter. Ebenso schließt der Sommerweizen in Minneapolis im negativen Bereich. Die Verluste werden aber aufgrund eines knappen Angebots an hochproteinhaltigem Weizen limitiert. Auch nach wie vor größere Shortpositionen der Funds halten die Verluste in Schach. Der Dezemberweizen in Chicago verliert 3,75 Cents /Bushel auf 4,2000 US-$/Bushel. 


Die gestiegenen Kurse der vergangenen Tage werden auch als schwierig für die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt angesehen. Das USDA geht davon aus, dass 72 Prozent der US- Winterweizens ausgesät sind. Damit bewegt sich der Fortschritt nahe des Fünf-Jahres- Schnitts von 73 Prozent, aber hinter den Erwartungen von 75 Prozent.

In Paris kennt der Weizen gestern keine einheitliche Richtung. Die Veränderungen zum Vortag bewegen sich allerdings im kleinen Rahmen. So gibt der Dezember 0,25 €/t auf 164,00 €/t nach.

Mais: Mais in Chicago kennt ebenfalls keine einheitliche Richtung. Der Dezember legt noch einmal 0,25 Cents /Bushel auf 3,5425 US-$/Bushel zu. Die anderen Monate bewegen sich mit ähnlichen Veränderungen zum Vortag. Die Maisernte in den USA ist zu 46 Prozent abgeschlossen. Normalerweise sind etwa 49 Prozent der Ernte zu diesem Zeitpunkt eingebracht.

Auch der EU- Mais geht mit nur kleinen Veränderungen ebenfalls nicht einheitlich aus dem Tag. Der November legt 0,50 €/t auf 159,25 €/t zu. (dg)
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