Märkte am Morgen: Getreide

USA erwartet große Maisernte


Weizen: Am Weizenmarkt dominieren die Shortabdeckungen. Die schlechten Ernteprognosen in Australien scheinen sich an der CBoT mehr durchzusetzen als der beschwichtigende Wasde-Report des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) in der Vorwoche. Der Dezember-Weizen in Chicago bleibt fest und gewinnt zum Wochenschluss erneut um 5,25 Cent auf 4,49 US-$/t hinzu.

Auch an der Euronext in Paris hält die feste Tendenz an. Der Frontmonat Dezember schließt bei 168,75 €/t

Mais: Während Weizen an den internationalen Börsen gemeinsam nach oben tendiert, driften die Maiskurse in Paris und Chicago auseinander. An der Euronext verliert der November-Kontrakt leicht und schließt bei 157,75 €/t. Hingegen endet der November-Termin für Mais an der CBoT im Plus bei 3,54 US-$/bushel. Weitere Ausschläge nach oben wurden von Meldungen aus dem Mittleren Westen verhindert. Demnach sorgt das heiße Wetter für ein zügiges Abtrocknen der Maisbestände. Damit dürften die Erntearbeiten an Fahrt gewinnen und der Erntedruck zunehmen.

Insgesamt dominierten technische Käufe und die Sorge um eine schwache Ernte in Australien das Börsengeschehen. Mit 21,6 Mio. t würde die Weizenernte in Australien so klein wie zuletzt vor acht Jahren ausfallen. Dennoch schaffte es der November nicht, die Schallmauer von 4,50 US-$/t zu durchbrechen. Es sei zu trocken in Australien und zu nass in Argentinen, sagte ein Börsianer. (da)
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