Das USDA veröffentlicht am Dienstagabend bärische und bullische Zahlen für den Ölsaatenmarkt.
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Das USDA veröffentlicht am Dienstagabend bärische und bullische Zahlen für den Ölsaatenmarkt.

In seinem neuen Monatsbericht "Wade"weist das US-amerikanische Landschaftsministerium USDA die 2015er US-Sojabohnenernte mit 107 Mio. t nun 1,4 Mio. t niedriger als im Vormonat aus. Die Korrektur basiert auf einer etwas reduzierten Ertragsschätzung und einer kleineren Erntefläche für Sojabohnen. Die kleinere Sojabohnenernte schlägt in der US-Bilanz in einer Abwärtskorrektur von jeweils 700.000 t bei den US-Endbeständen und Exporten zu Buche.
 
Für Südamerika bringt der Januar-Report keine neuen Erkenntnisse. Die Schätzung für Brasilien liegt weiterhin bei 100 Mio. t, für Argentinien bei 57 Mio. t und für Paraguay bei 8,8 Mio. t. Die globalen Endbestände weißt das USDA allerdings mit 79,3 Mio. t nun 3,3 Mio. t niedriger als im Vormonat aus.
 
Die Chicagoer Börse regierte nach der Veröffentlichung auf die neuen Zahlen mit einer Kurssteigerung im zweistelligen Cent-Bereich für die Sojabohne.

Die US-Quartalsbestände zum 1. Dezember diesen Jahres fielen mit 73,9 Mio. t Sojabohnen wie erwartet aus. Sie liegen allerdings 5,1 Mio. t über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Tendenziell lässt sich die Zahl bärisch interpretieren, denn die 2015er Sojabohnenernte der USA liegt nur unwesentlich unter dem Ernteergebnis von 2014. (St)
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