Aufwärtskorrektur

USDA entspannt Weizenbilanz


Auf 182,3 Mio. t erhöht das US-Agrarministerium USDA die Schätzung für die weltweiten Endbestände 2012/13 in seinem am Mittwochabend veröffentlichten Monatsbericht Wasde für die weltweiten Agrarrohstoffmärkte. Ein wichtiger Treiber dieser Aufkorrektur um satte 4 Mio. t im Vergleich zum Vormonatsbericht ist China. Dort erhöht das Ministerium die Prognose für die Endbestände um 3 Mio. t auf knapp 59 Mio. t.

Größere Korrekturen erfolgen zudem bei der globalen Verfütterung von Weizen. Sie sinkt im Vergleich zur Vormonatsprognose um mehr als 5 Mio. t auf nun 129 Mio. t. Hier hinter stecken unter anderem Abwärtsrevisionen für China (minus 3 Mio. t) sowie die EU-27 (minus 1 Mio. t). Größer sind auch die weltweiten Anfangsbestände an Weizen. Da Anpassungen in der Verbrauchsschätzung für 2011/12 erfolgten, steigen die Anfangsvorräte 2012/13 um knapp 3 Mio. t auf 199,4 Mio. t.

Um 2,6 Mio. t höher schätzt das USDA die globalen Exporte ein mit nun 135,7 Mio. t. Dahinter stecken maßgeblich Australien und die EU-27 mit einer Aufwärtskorrektur um jeweils 1 Mio. t. Für die Europäische Union bedeutet dies, dass die Ausfuhren im laufenden Wirtschaftsjahr 20,5 Mio. t erreichen sollen.

In einer ersten Reaktion auf die Prognose gaben die Kurse für Weizen an der Pariser Matif und an der Chicago Board of Trade nach. In Paris kann der alterntige Kontrakt Mai 2013 schnell die Verluste begrenzen. (pio)
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