Getreidehandel

Ukraine-Exporte mit Vorbehalt

Mittlerweile seien Getreidepreise in der Ukraine nur noch nominell, berichtet das ukrainische Analystenhaus APK-Inform und beruft sich auf ein staatliches Forschungsinstitut. Danach ist der Handel an den Häfen sehr ruhig. Aufkäufer würden sich hauptsächlich noch für verfügbaren Mais interessieren. Dagegen, so die APK-Informationen weiter, gebe es kaum Interesse für Weizen und Gerste, weder für die alte noch für die neue Ernte.

Außerdem berichten die Analysten, dass internationale Handelsunternehmen auf langfristige Kontrakte verzichteten. Als Grund wird die instabile politische Situation im Land genannt. Wenn überhaupt Verträge abgeschlossen würden, sei darin als Herkunft allgemein die "Schwarzmeerregion" genannt. Damit könnten die Lieferanten ausweichen, sollte der Bezug in der Ukraine zu schwierig werden. Zur "Schwarzmeerregion" zählen außerdem die Lieferländer Russland, Rumänien oder Bulgarien. (db)
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