Märkte am Morgen: Ölsaaten

Uneinheitliche Signale für Ölsaaten

Sojakomplex: Die rege Exportnachfrage nach US-Sojabohnen stützte die Chicagoer Notierungen. Die beiden vorderen Termine legten 7,6 Cent/bushel zu. Der Januar schloss mit 9,98 US-$/bushel. Die wöchentlichen US-Exportverladungen von 2,6 Mio. t Sojabohnen knüpften an die strammen Exportzahlen der Vorwoche an. Die Verladungen liegen bereits mehr als 15 % über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Sojaschrot notierte 3 US-$ fester und der Dezember mit 3,12 US-$/short ton.
 
Die US-Sojabohnenernte ist gut vorangekommen und am Wochenanfang waren bereits 93 % der Bohnen in den Scheunen der US-Farmer. In Brasilien gestaltet sich die Bohnenaussaat zügig. Im Mato Grosso sind Agenturberichten zufolge bereits 80 % der Bohnen ausgesät.  
 
Raps: Die schwächere Stimmung am Rapsmarkt hielt an. An der Matif blieben die Notizverluste mit 0,75 €/t für Februar bei einem Schlusskurs von 390 €/t noch überschaubar.
In Winnipeg wurde Canola Raps stärker gebeutelt. Der Frontmonat verlor fast 10 Can-$/t. Der Januar schloss mit 504 Can-$/t. Mit dem besseren Wetter in den kanadischen Prärieprovinzen können die Farmer nun doch noch einen Teil ihrer restlichen Rapsernte bergen.
 
Palmöl: Die festere Tendenz des Vortrags mit einem Kursgewinn von über 50 MYR setzt sich heute Morgen an der Börse Kuala Lumpur fort.
 
Rohöl: Gegenreaktionen auf die kräftigen Vortagsverluste brachten die Rohöl-Futures wieder etwas nach oben. Brent-Crudeöl legte 0,75 US-$/Barrel auf 46,15 US-$/Barrel zu. WTI machen ebenfalls Boden gut schloss etwas unter 45 US-$/Barrel. (St) 
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