Märkte am Mittag

Unveränderte Kassapreise


Die Körnermaisernte dürfte zu keinem größeren Abgabedruck bei den bevorzugten Qualitäten führen. Etwas anders sieht es beim B-Weizen aus. Hier seien die Lagerkapazitäten weitgehend erschöpft, heißt es bei den Marktbeteiligten. Die Notierungen für Weizen bewegen sich in diesen Tagen nur wenig. Auch auf der Erzeugerstufe werden die bisherigen Preise weitgehend bestätigt. Die Landwirte erhalten im Schnitt für E-Weizen 174 €/t netto, frei Erfassungslager. A-Weizen wird mit etwa 153 €/t abgerechnet.
Sehr breit bleibt die Spanne beim B-Weizen. Die Erzeuger erhalten dafür je nach Region zwischen 135,00 bis vereinzelt 150,00 €/t. Der Druck auf die Erlöse für Futterweizen hält an, wenngleich die Abschläge zuletzt moderater ausfielen. Für Partien ohne Fallzahlangaben werden auf Erzeugerebene 125,00 bis 133,00 €/t geboten. Dabei halten sich die Mischfutterwerke mit Zukäufen gegenwärtig zurück. Es wird lediglich von einem kleinen Bedarfsgeschäft berichtet. Überregional gestaltet sich der Absatz schwierig. Gering sind auch die Umsätze in Brotroggen. Die angebotenen Qualitäten entsprechen überwiegend den Anforderungen der Mühlen. Im Durchschnitt erhalten die Landwirte für Brotroggen mit 120 Fallzahl um 134 €/t netto.
 
Weizen an der Matif geht heute Vormittag weiter den Weg der Schwäche. Allerdings fällt der Rückgang der Preise etwas moderater aus als in den vorangegangenen Tagen. Gegen Mittag liegt der November bei 150,00 €/t und damit nur noch 0,25 €/t unter dem Dienstag. Raps dagegen kann gegenüber den Vortagen wieder etwas Boden gut machen. Mittags bewegt sich der November 1,50 €/t über dem Vortag und damit bei 312,75 €/t. Auch der Mais zeigt grüne Vorzeichen. Der November liegt mittags bei 132,75 €/t und damit 1,50 €/t über dem Dienstag. (HH)  
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